Do 17 Aug 2006
Wer den Namen Perl hört, denkt meist an kryptische Verbiegungen ohne Ende. Perl an sich, ist eigentlich nicht so kryptisch und sollte sich jedem, der eine Programmiersprache beherrscht, äußerst schnell erschließen. Für diese Klientel habe ich dieses kurze Tutorial geschrieben.
Die Perl-Programme wurden allesamt unter Linux getestet, müssten aber unter jedem Betriebssystem laufen, für das ein Perl-Interpreter bereitgestellt wird.
Download: Perl in einer Stunde
Ich bitte um Kommentare, Kritik!
August 18th, 2006 at 7:12 pm
Hi Oli! Schöne kleine Einführung, hab Sie mir trotz lange vergangenem Interesse an Perl mal durchgelesen
Bis auf einen kleinen Typo (”IMMMER”) ist mir folgendes aufgefallen:
Du behauptest “Skalare Variablen sind immer typenlos”. Müsste es nicht eher lauten “Der Typ einer Variablen wird dynamisch bestimmt”?
Ein paar Zeilen weiter lautet es ja auch “$zahl2 wird automatisch in den richtigen Zahlentyp konvertiert”, also muss sie ja irgendeinen Typ haben…
Falls ich falsch liege, let me know!
Ansonsten nochmal Kompliment für die Arbeit.
Viele Grüße, Seb
August 19th, 2006 at 9:41 am
Ist jetzt die Frage, ob das eine Frage der Terminologie ist, skalare Variablen als typenlos zu bezeichnen oder ob es doch eine Art von Typ gibt… Das habe ich noch dazu gefunden:
Auf http://www.validome.org/doc/HTML_ge/cgiperl/sprache/skalare.htm
“Skalare können sowohl Zahlen als auch Zeichenketten speichern. Auch ein und derselbe Skalar kann im Laufe eines Scripts mal eine Zahl, mal eine Zeichenkette speichern. Die so genannte Typumwandlung, die in klassischen Programmiersprachen entweder gar nicht möglich ist oder mit einer eigenen Anweisung durchgeführt werden muss, erfolgt bei Perl automatisch.”
http://de.wikipedia.org/wiki/PERL#Variablen sagt dazu “Skalare sind typlose Variablen für einzelne Werte, es können Strings, Zahlen oder Referenzen auf andere Daten oder Funktionen in ihnen gespeichert sein.”
Ich würde es mal so interpretieren, dass intern natürlich eine Typisierung stattfindet, die aber für uns Programmierer zur Vereinfachung außen vor gelassen wird.