Gestern Nacht kam mir die Galle hoch! Auf NDR3 lief “Die Nacht der ‘Sportclub Stars’”. Es kamen Berichte über viele interessante Persönlichkeiten aus dem Sportgeschehen wie Manfred Kaltz, Ulli Stein und “Katsche” Schwarzenbeck. Nein, ich bin kein Bayern-Fan (bestimmt nicht), aber der Bericht über “Katsche” wahr schon sehr beeindruckend. Der gute Mann ist sowas von auf dem Teppich geblieben. Steht morgens um 6 immer noch in seinem Zeitungsladen, lebt ein normales Leben. Ein Weltmeister von 1974.
Randnotiz.
Dann kam ein Bericht über Rudi Altig. X-mal Radweltmeister, Tour-Heroe usw. Im Interview platze dem Mann die Hutschnur beim Thema Doping. Sinngemäß, “der Radsport wäre doch auch nur ein Abbild der Gesellschaft”. Okay, das lässt sich nicht verhindern. Hört sich aber wie eine Verharmlosung der Thematik an. Das Thema ließ mich nicht locker und ich habe noch eine ganz besondere Spitze gefunden: Promillegrenzen im Radsport wie beim Alkohol auf der Straße. Also, ein Mann der zu seiner aktiven Zeit schon als “rollende Apotheke” bezeichnet wurde, macht solche Vorschläge. ERGO, der Sumpf zieht sich definitiv schon in die 60er hinein? Ich beende den Eintrag mal mit meiner subjektiven Einschätzung zu den Vorschlägen von Rudi Altig:
- Radsport als Abbild der Gesellschaft
- Natürlich, aber auch hier wird Drogenmißbrauch verurteilt - Promillegrenzen
- Super Idee, wir spritzen uns an die 3 Promillegrenze ran. Wer zu doof ist, und mehr als drei mal zu viel zu spritzt, muss zum Idiotentest
Ich meine eher, dass gedopte Radsportler Weicheier sind. Sorry, aber so provokativ möchte ich diesen Beitrag ausklingen lassen. Ich will so eine Art von Sport im Fernsehen nicht mehr sehen…
